Karies- & Füllungstherapie

CEREC-Inlays – Keramikeinlagefüllungen in nur einer Sitzung

Die hohe Qualität der CEREC-Restaurationen beruht auf über 20 Jahren Erfahrung in der revolutionären CAD/CAM-Technologie. Das CEREC-Verfahren wird ständig weiterentwickelt – wir arbeiten mit der dritten Gerätegeneration CEREC 3.

Mit der CEREC 3-Geräteeinheit können wir hochwertige Keramikinlays in kürzester Zeit planen, herstellen und sofort einsetzen. Unsere Patienten benötigen nur einen Behandlungstermin, um einen defekten Zahn im Seitenzahnbereich komplett und ästhetisch ansprechend versorgen zu lassen.

CEREC-Keramikinlays stabilisieren geschwächte Zähne von innen heraus. Damit die Zähne der Kaudruckbelastung widerstehen, müssen ihre Seitenwände jedoch stabil genug, also nicht zu dünn sein.

Die Qualitätskeramiken für das CEREC 3-Verfahren garantieren langlebige Einlagefüllungen; sie sind abrasions- und bruchfest. Ihre sehr gute Bioverträglichkeit ermöglicht auch Allergikern eine beschwerdefreie Versorgung.

Wir verwenden für Inlays CEREC Blocs und Vollkeramikblöcke aus Feldspat- und Glaskeramiken. Zur Auswahl stehen Keramiken in unterschiedlichen Helligkeiten mit jeweils den Lichtdurchlässigkeitsstufen opac, medium und transluzent. Aus dem Keramikblock wird während des Schleifens jede Einzelheit der Kaufläche und des Zahninnenbereichs exakt herausgeschnitten. Keramikinlays passen sich in ihrem Erscheinungsbild der individuellen natürlichen Zahnsubstanz so exzellent an, dass sie, im Zahn eingesetzt, selbst von Experten kaum erkannt werden.

So läuft die Behandlung ab:

Vorbereitung und optische Abdrucknahme

Zu Behandlungsbeginn bestimmen wir die Zahnfarbe des Patienten und wählen eine in Farbe und Lichtdurchlässigkeit passende Keramik aus. Soll eine vorhandene Füllung ausgetauscht werden, dann vermessen wir vorab diesen Bereich mit der CEREC-3D-Messkamera, damit wir ihn später mit dem neuen Keramikinlay vergleichen können.

Für die Behandlung wird der Zahn betäubt. Anschließend entfernen wir die kariöse Zahnhartsubstanz und die Reste alter Füllungen. Der Innenbereich des Zahnes wird für das einzusetzende Inlay speziell beschliffen. Wir bieten unseren Patienten wahlweise eine konventionelle Füllungsvorbereitung mit Turbine und Bohrer oder die Behandlung mit Laser an. Eine Laserbehandlung ist schmerzarm bzw. schmerzfrei, sodass eine vorherige Betäubung nicht notwendig ist.

Mit der intraoralen CEREC-3D-Messkamera nehmen wir „optische Abdrücke“ von dem zu füllenden Zahn, seinen Nachbarzähnen und dem Zahn im gegenüberliegenden Kiefer. Die dreidimensionalen Bilder der Kamera haben eine hohe Tiefenschärfe; sie erfassen selbst die kleinsten, individuellen Details.

Konstruktion und Herstellung

Basierend auf diesen optischen Abdrücken entwickelt die CEREC 3D-Software ein dreidimensionales Modell des Zahnes. Das Programm rekonstruiert die natürliche Kaufläche und stellt den Zusammenbiss und das Bewegungsmuster von Ober- und Unterkiefer virtuell dar. Wir können die Konstruktionsvorschläge des Programms zusätzlich bearbeiten. So haben wir die Möglichkeit beispielsweise das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer bei einer diagnostizierten Funktionsstörung zu verändern und entscheidend zu verbessern.

CEREC 3-Aufnahmeeinheit
CEREC 3-Schleifeinheit

Das Planungsresultat wird an die CEREC 3-Schleifeinheit übermittelt, eine Keramikfräse, die das Inlay aus dem ausgewählten Keramikblock präzise herausschneidet.

Einprobe und adhäsive Befestigung

Bevor das Inlay durch Einkleben befestigt werden kann, kontrollieren wir die Passgenauigkeit des Inlays im Inneren des Zahnes, die Kontaktpunkte zu den Nachbarzähnen und den Übergang vom Inlay zur Zahnhartsubstanz (Randschluss).

Für die adhäsive Befestigung (Klebetechnik) wird der beschliffenene Zahn gereinigt und trockengelegt. Sein Innenbereich und der entsprechende Bereich des Keramikinlays werden chemisch vorbehandelt. Dies stellt sicher, dass Zahn und Inlay später durch den Haftvermittler, eine Art Kleber, und das Befestigungskomposit fest miteinander verbunden sind. Nach der Vorbehandlung tragen wir den Haftvermittler auf und bringen das Befestigungskomposit in den Innenbereich ein. Beide Materialien müssen danach kurz aushärten.

Um das perfekte Zusammenpassen und die einwandfreie Beweglichkeit von Ober- und Unterkiefer zu testen, kommen farbige Streifen zum Einsatz, auf die der Patient beißt. Falls erforderlich wird das Inlay mittels Beschleifen angepasst und auch der Übergang von Inlay und Zahn optimiert, sodass keine störende Kontur spürbar bleibt. Danach erfolgt die Politur des Zahnes, um einer Bakterienbesiedelung durch Zahnbelag vorzubeugen. Zum Schluss der Behandlung tragen wir noch ein fluoridhaltiges Präparat auf, das den behandelten Zahn remineralisiert und schützt.

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