CAD/CAM-Technologie

CAD/CAM-Technologie

Die CAD/CAM-Technologie ist eine computergestützte Technologie, mit der Zahnersatz geplant und hergestellt wird. Abgeleitet wird die Abkürzung CAD/CAM von den englischen Bezeichnungen: Computer Aided Design (computergestützter Entwurf) / Computer Aided Manufacturing (computergestützte Fertigung).

CEREC 3

Wir bieten unseren Patienten mit CEREC 3 von Sirona die Möglichkeit einer Keramikinlay-Versorgung in nur einer Sitzung: von der Präparation des defekten Zahnes bis zur endgültigen adhäsiven Befestigung des Keramikinlays.

CEREC 3 besteht aus zwei Gerätekomponenten: einer Aufnahmeeinheit und einer Schleifeinheit.

Zur CEREC-Aufnahmeeinheit gehören eine intraorale 3D-Messkamera und ein PC mit Monitor. Nach der Präparation nimmt die Messkamera einen optischen Abdruck sowohl des vorbereiteten, defekten Zahnes als auch des Zahnes im gegenüberliegenden Kiefer und der Nachbarzähne. Die Kaufläche des Gegenzahnes wird mittels Bissregistrat oder FGP-Verfahren erfasst, um ein einwandfreies Zusammenspiel der beiden Zähne in Unter- und Oberkiefer zu erlangen. Selbst schwer einsehbare Stellen können aufgrund der hohen Tiefenschärfe der Kameraaufnahmen dreidimensional exakt aufbereitet werden. Die CEREC 3D-Software stellt das Präparationsmodell auf dem Monitor dreidimensional dar. Basierend auf einer Datenbank, in der die Formen von über 1000 detailliert vermessenen, echten Zähnen erfasst sind, rekonstruiert die Software die natürliche Kaufläche des defekten Zahnes und passt die Kontaktpunkte zu den Nachbarzähnen an. Das Programm liefert zusätzliche Konstruktionsvorschläge und erlaubt auch, die Kaufläche individuell weiter zu optimieren. Auf diese Weise kann das Zusammenpassen von Ober- und Unterkiefer aktiv beeinflusst und verbessert werden.

Anschließend wird das Resultat an die CEREC 3-Schleifeinheit übermittelt. Sie fräst das Inlay mit zwei simultan arbeitenden Diamantschleifstiften präzise aus dem zahnfarbenen Keramikblock. Bei CEREC 3 werden Qualitätskeramiken namhafter Hersteller sowie die
CEREC-Blocs verwendet – in sechs Helligkeitsstufen jeweils in den Lichtdurchlässigkeiten opac, medium oder transluzent. Nach dem Schleifen kann das Keramikinlay poliert oder glasiert und mittels Adhäsivtechnik in den Zahn eingeklebt werden.

CEREC 3-Aufnahmeeinheit
CEREC 3-Schleifeinheit

Ceramill System

In unserem easyZahn-Meisterlabor stellen wir mit dem Ceramill System von AmannGirrbach Vollkeramik-Zahnersatz aus dem hochwertigen Werkstoff Zirkonoxid her. Das System besteht aus mehreren Geräten und Werkstoffen, die so aufeinander abgestimmt sind, dass alle Arbeitsschritte: Modellieren, Fräsen, Färben und Sintern optimal ausgeführt werden können.

Gefertigt werden Kronen, Abutments – das sind die pfeilerartigen Verbindungselemente zwischen Implantat und künstlicher Zahnkrone, sowie Teleskope und unterschiedliche Brückenarten. Modernste Kopierfrästechnologie garantiert ein individuelles anatomisches Gerüstdesign. Die Gerüsteinprobe mit echter Modellation gibt unseren Patienten zusätzlich Sicherheit: Denn bei Qualitätszahnersatz werden Ästhetik und Tragekomfort bis ins kleinste Detail getestet und perfektioniert, bevor die passgenaue und präzise Fertigstellung mithilfe des Ceramill Systems erfolgt.

Ceramill System/Ceramill Base
Speedscan®/3Shape™

Speedscan®/3Shape™

Den Speedscan®/3Shape™ setzen wir für das Scannen und Planen von Zahnersatz in unserem easyZahn-Meisterlabor ein.

Das leistungsfähige System Speedscan®/3Shape™ entstand in Kooperation von BEGO (BEGO Medical) und 3Shape A/S.

Die Systemkomponenten:

Der Scanner erstellt im Laser-Scan-Verfahren präzise Aufnahmen von Einzelstümpfen, Kiefermodellen bis 16 Glieder, Bissabdrücken, Wachsmodellationen und Gipsmodellen. Nach dem Scannen werden von unseren Zahntechnikern am PC mit Monitor mittels der Modellationssoftware DentalDesigner™ die Kronen- und Brückengerüste konstruiert. Die visualisierten digitalen Modelle, die dabei entstehen, können auf dem Monitor in einer gleichzeitigen 2D- und 3D-Ansicht dargestellt werden. Alle einzelnen Arbeitsschritte sind jederzeit korrigierbar, was eine hohe Planungssicherheit bei der Herstellung von Zahnersatz ermöglicht.

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