Mundhygiene

Zahnbürste und Zahncreme


Zahnbürsten

Handzahnbürsten mit einem schmalen, kleinen Bürstenkopf (ca. 2,5 cm lang) mit abgerundeten Kunststoffborsten benutzen. Eine mittlere oder weiche Bürste genügt; harte Borsten können Zahnfleisch und Zähne schädigen. Nach dem Putzen die Bürste unter fließendem Wasser reinigen und durchtrocknen lassen. Elektrische Zahnbürsten und Schallzahnbürsten/Sonic-Zahnbürsten eignen sich besonders gut, wenn die Putztechnik nicht richtig ausgeführt werden kann. Elektrische Zahnbürsten bewegen den Bürstenkopf rotierend oszillierend; Schallzahnbürsten vollziehen mehr kreisende Bewegungen pro Minute, einschließlich einer Seitwärtsbewegung. Unterstützend bieten beide eine Andruckkontrolle und Timerfunktionen. Es sollte ausschließlich die eigene Zahnbürste benutzt werden. Handzahnbürsten spätestens nach 2 Monaten, Aufsteckbürsten nach 3 Monaten durch eine neue Bürste ersetzen. Nach einer Erkrankung im Mund- oder Rachenraum die Bürste sofort austauschen.

Zahncreme

Die Zahncreme löst Beläge und bringt Fluorid auf die Zahnflächen auf. In Verbindung mit dem im Speichel enthaltenen Kalzium bildet dieses Fluorid eine schützende remineralisierende Schicht auf den Zahnoberflächen, die aber immer wieder erneuert werden muss. Der Fluoridgehalt der Zahncreme sollte bei Erwachsenen nicht mehr als 1500 ppm, also 0,15 %, betragen. Für den reinigenden Effekt sorgen auch die Putzkörper in der Creme. Deren abtragende Wirkung wird durch den RDA-Wert angegeben. Damit sie den Zahnschmelz, aber auch Füllungen oder Versiegelungen nicht beschädigen, sollte der RDA-Wert maximal 50 betragen. Zahnweiß-Zahncremes oder Raucherzahncremes nicht bzw. nur selten anwenden. Um Verfärbungen und Zahnstein zu entfernen, empfiehlt sich, mindestens zweimal pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Zähne können effektiv und schonend durch ein Bleaching in der Zahnarztpraxis aufgehellt werden.

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