Risikofaktoren

Nikotin und Alkohol


Nikotin

Wissenschaftler haben festgestellt, dass der Gesundheitszustand des Mundraumes eines Rauchers dem eines zehn Jahre älteren Nichtrauchers gleicht. Raucher erkranken öfter und schwerer an einer Parodontitis; der Heilungsprozess dieser Erkrankung des Zahnhalteapparats verläuft komplizierter und dauert länger. Das Einsetzen von Implantaten ist bei starken Rauchern (mehr als 5 Zigaretten pro Tag) nicht möglich, da eine Einheilung der künstlichen Zahnwurzeln nur selten gelingt. Raucher verlieren ihre Implantate häufiger. Deshalb verzichten viele für immer auf das Nikotin, um sich der Behandlung überhaupt unterziehen zu können. Mit regelmäßigen Prophylaxemaßnahmen können Sie Ihre Mundsituation verbessern, dennoch sollten Sie versuchen, das Rauchen aufzugeben. Achten Sie bitte auch auf eine vollwertige, vitaminreiche gesunde Ernährung zur Stärkung Ihres Immunsystems.

Alkohol

Mit einem hohen Alkoholkonsum verändert sich das Gewebe im Mund. Das Zahnfleisch ist stärker zurückgezogen, die Zahnfleischtaschen sind tiefer. Damit erhöht sich das Risiko an einer Parodontitis zu erkranken. Schränken Sie den Alkoholkonsum drastisch ein – noch besser: Sie geben das Trinken von Alkohol ganz auf.

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